Translations/Übersetzung und Übersetzungsservice

Posts Tagged ‘vergleich

Wer oft reist und es satt hat, ständig das Wörterbuch zu wälzen oder jedes einzelne Wort in den Sprachcomputer einzutippen, dem helfen Programme wie das etwas ältere „Shoot &  Translate“ und das recht neue „FotoTranslate“ fürs Handy. Das besondere dieser Übersetzerprogramme ist die Bedienung, denn der Benutzer fotografiert mit seiner Handykamera das gesuchte Wort ab und schon spuckt die Applikation die gwünschte Übersetzung aus.

Beide Programme bedienen sich der OCR-Technik (Optical Character Recognition; optische Zeichenerkennung), welche Text aus Bilddateien ausliest. „Shoot & Translate“  aus dem Hause Linguatec ist bereits seit letztem Jahr erhältlich. Empfohlen wird ein Handy mit einer Kameraauflösung von mindestens 1,9 Megapixeln. Jedes der 6 Sprachpaare kostet 49 EUR. Vorausgesetzt wird eine Internetverbindung. Da man dieses Programm wohl vornehmlich im Ausland nutzt, muss man damit rechnen, dass durch die Internetverbindung weitere Kosten auf einen zukommen. Ein weiteres Feature von „Shoot & Translate“ ist eine Vorlesefunktion.

„FotoTranslate“ vom OCR-Marktführer ABBYY wurde Anfang dieses Jahres auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und befindet sich derzeit noch in der Alpha Version. Im Gegensatz zu „Shoot & Translate“ benötigt „FotoTranslate“ im laufenden Betrieb keine Internetverbindung. Mit dem Preis zwischen 10 und 20 EUR ist das Programm zudem günstiger als „Shoot & Translate“. Vorausgesetzt wird allerdings eine Handykamera mit einer Auflösung von mindestens 3 Megapixeln. Derzeit können deutsche, französische, italienische, spanische und russische (kyrillische Schrift) Wörter ins Englische und englische Vokabeln ins Spanische übersetzt werden. Wann auch Wörter ins Deutsche übersetzt werden können, ist noch unklar.

Mehr Informationen und Bezugsquellen:
Shoot & Translate
FotoTranslate

Advertisements

Möchte man als Kunde eine Übersetzung in Auftrag geben, dauert der Vergleich verschiedener Übersetzungsbüros oft lange, da erst Angebote eingeholt werden müssen. Nicht selten wartet man mehrere Tage auf eine Antwortmail. Das ist oftmals wichtige Zeit, in der die Übersetzung schon lange angefangen worden sein könnte. In Zeiten der technischen Vernetzung wagen sich daher immer öfter auch Übersetzungsbüros an eine Sofortpreisauskunft über deren Webseite.

Hier eine kleine Auswahl:

ClickTranslate – Über die Vorauswahl legt man Quell- und Zielsprache sowie die Wortanzahl des Textes fest. Im zweiten Schritt kann der Kunde sogar noch zusätzliche Zielsprachen ergänzen und die Textart bestimmen. Ein Dateiupload ist für die Preisauskunft nicht möglich. Kosten (400 Wörter, Deutsch-Englisch, Allgemeiner Text, Nettopreis): ab 64,00 €
Das meinen andere: ClickTranslate bei visavis.de

„Übersetzungsbüro 2.0“ – tolingo.de – Hier lädt man den Text hoch oder fügt diesen per Copy&Paste ein. Nachdem man die Sprachen und Fachrichtung festgelegt hat, bekommt man neben dem Preis auch den voraussichtlichen Liefertermin angezeigt. Die Quellsprache wurde praktischerweise automatisch erkannt. Kosten (Bedingungen wie oben): ab 46,89 €
Das meinen andere: tolingo bei eSpanien.de; tolingo bei JKW-Media.de; tolingo Erfahrungsbericht

aatranslations – Hier erfolgt die Informationsangabe ebenfalls in einem Schritt. Ähnlich wie bei ClickTranslate ist ein Dateiuplod leider nicht möglich. Negativ: Um das Angebot zu erhalten, muss man in jedem Fall seine Kontaktdaten hinterlegen. Kosten (Bedingungen wie oben): ab 62,89 €

Anmerkung: Um die vorgestellten Portale zu testen, wurde ein Testtext für die Sprachkombination Deutsch – Englisch hochgeladen, welcher genau 400 Wörter bzw. 2.750 Zeichen enthält. Über die Qualität oder die Einhaltung des Lieferzeitpunkts der einzelnen Übersetzungsservices können daher keine Angaben gemacht werden. Hier geht es vor allem um die Bedienbarkeit der Webseiten.

Möchte man die Preise verschiedener Übersetzungsdienstleister miteinander vergleichen, fällt dies oftmals nicht besonders leicht, da es mehrere Berechnungsmethoden gibt. Ein Anbieter berechnet die Kosten pro Normzeile, während ein anderer pro übersetztes Wort abrechnet.

Um dennoch einen klaren und unverschleierten Eindruck von den zu erwartenden Kosten zu bekommen, findet man auf der Seite amtrad.it einen Konverter, der Wortpreise in Zeichenpreise (mit oder ohne Leerzeichen) und umgekehrt berechnen kann und damit den Vergleich verschiedener Anbieter vereinfacht.

Des Weiteren bietet der Übersetzungsservice die Möglichkeit, gängige Währungen umzurechnen, was zusätzlich den Umgang mit internationalen Übersetzern erheblich erleichtert.

[via http://sahnehaeubchen.twoday.net/stories/5109768/ ]