Translations/Übersetzung und Übersetzungsservice

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Im Herbst dieses Jahres, genauer vom 11. – 13. September findet in der deutschen Hauptstadt die Fachkonferenz des BDÜ statt. In Zeiten der weiter zunehmenden Globalisierung ist die Übersetzertätigkeit gefragter denn je. Aus diesem Grund steht die Veranstaltung unter dem Motto „Übersetzen in die Zukunft – Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer“.

Die Konferenz findet im Henry-Ford-Bau der FU Berlin statt und wird prominent vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie dem Bundessprachenamt unterstützt. Darüber hinaus richtete Berlins Oberbürgermeister Klaus Wowereit ein Grußwort an die Teilnehmer.

Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops wartet auf die Teilnehmer außerdem eine Stellenbörse und eine Fachmesse. Der BDÜ hat für diese Veranstaltung eigens eine Webseite mit dem Anmeldeformular und ständig aktualisierten News eingerichtet.

Der BDÜ rechnet mit etwa 1.000 Teilnehmern, darunter viele Gäste und Referenten aus dem Ausland. Die Teilnahmegebühren liegen zwischen 160 und 320 Euro. Bei Anmeldung bis Ende Mai gelten ermäßigte Preise.

UPDATE (16.06.09): Wie der BDÜ mitteilt, ist die Veranstaltung seit dem 30.05. ausgebucht. 1.250 Teilnehmer haben sich angemeldet. Dennoch wurde das Kontingent auf 1.500 aufgestockt, die Anmeldung ist also weiterhin möglich.

Quelle: BDÜ

Quelle: BDÜ

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Der Multimedia-Versandriese PEARL hat derzeit einen sogenannten „elektronischen Taschen-Übersetzer“ im Angebot, was für sich nichts besonderes ist. Das Besondere daran ist, dass das Gerät gratis ist. Lediglich die Versandkosten in Höhe von 3,90€ müssen gezahlt werden. PEARL gibt einen Originalpreis von 24,90€ an. Und auch bietet der Übersetzer sehr viel. So sind laut Herstellerangaben neben einem Wortschatz von 50.000 Begriffen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch zusätzlich „110 fertige Sätze“ (pro Sprache) abrufbar. Darüber hinaus enthält der Übersetzer neben der ‚Speichern‘-Funktion einen „integrierten Taschen- und Währungsrechner“ parat.

Interessant auch, dass man an anderer Stelle des Shops das gleiche Produkt zum Preis von 6,90€ findet. Es ist außerdem auffällig, dass wie auch hier an einer Stelle der Produktbeschreibung immer wieder fälschlicherweise von einem „Dolmetscher“ die Rede ist.

FAZIT: Auch wenn man sich mit dem Gerät sicherlich nicht wie beschrieben ohne Vorkenntnisse in einer fremden Sprache ausdrücken kann und es eben doch „nur“ ein Wörterbuch und kein Übersetzer in dem Sinne ist, ist das Angebot sicherlich gut, wenn man so etwas gebrauchen kann und sowieso bei PEARL etwas bestellt. Allerdings besteht in Zeiten des mobilen Internets immer seltener der Bedarf nach einem elektronischen Wörterbuch, wo doch ein Blick aufs Handy ähnliche Ergebnisse liefert.

Zum elektronischen Übersetzer

Möchte man als Kunde eine Übersetzung in Auftrag geben, dauert der Vergleich verschiedener Übersetzungsbüros oft lange, da erst Angebote eingeholt werden müssen. Nicht selten wartet man mehrere Tage auf eine Antwortmail. Das ist oftmals wichtige Zeit, in der die Übersetzung schon lange angefangen worden sein könnte. In Zeiten der technischen Vernetzung wagen sich daher immer öfter auch Übersetzungsbüros an eine Sofortpreisauskunft über deren Webseite.

Hier eine kleine Auswahl:

ClickTranslate – Über die Vorauswahl legt man Quell- und Zielsprache sowie die Wortanzahl des Textes fest. Im zweiten Schritt kann der Kunde sogar noch zusätzliche Zielsprachen ergänzen und die Textart bestimmen. Ein Dateiupload ist für die Preisauskunft nicht möglich. Kosten (400 Wörter, Deutsch-Englisch, Allgemeiner Text, Nettopreis): ab 64,00 €
Das meinen andere: ClickTranslate bei visavis.de

„Übersetzungsbüro 2.0“ – tolingo.de – Hier lädt man den Text hoch oder fügt diesen per Copy&Paste ein. Nachdem man die Sprachen und Fachrichtung festgelegt hat, bekommt man neben dem Preis auch den voraussichtlichen Liefertermin angezeigt. Die Quellsprache wurde praktischerweise automatisch erkannt. Kosten (Bedingungen wie oben): ab 46,89 €
Das meinen andere: tolingo bei eSpanien.de; tolingo bei JKW-Media.de; tolingo Erfahrungsbericht

aatranslations – Hier erfolgt die Informationsangabe ebenfalls in einem Schritt. Ähnlich wie bei ClickTranslate ist ein Dateiuplod leider nicht möglich. Negativ: Um das Angebot zu erhalten, muss man in jedem Fall seine Kontaktdaten hinterlegen. Kosten (Bedingungen wie oben): ab 62,89 €

Anmerkung: Um die vorgestellten Portale zu testen, wurde ein Testtext für die Sprachkombination Deutsch – Englisch hochgeladen, welcher genau 400 Wörter bzw. 2.750 Zeichen enthält. Über die Qualität oder die Einhaltung des Lieferzeitpunkts der einzelnen Übersetzungsservices können daher keine Angaben gemacht werden. Hier geht es vor allem um die Bedienbarkeit der Webseiten.

Neben den klassischen Übersetzungsbüros findet man im Netz auch immer häufiger kostenlose Übersetzungsmaschinen. Die Bekannteste ist zweifelsohne das Tool „Übersetzer“ des Internetriesen Google – wie sollte es auch anders sein. Die Nachahmer wollen Googles Spitzenplatz streitig machen und sorgen für reichlich Wettbewerb auf diesem Segment. Doch auch, wenn die maschinelle Übersetzung stetig verbessert wird, so ist dennoch nicht zu erwarten, dass diese in naher Zukunft auch nur annähernd die physischen Übersetzer ersetzen können. Trotzdem sind diese Tools sehr beliebt, da damit auch schwierige Texte und Websites wenigstens im Groben verstanden werden können und vor allem kostenlos sind.

Einige Anbieter sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden:

Google ‚Übersetzer‘ – Der Vorreiter auf dem Gebiet der maschinellen Übersetzung. Die Bedienung ist einfach und unkompliziert. Bietet außerdem die Möglichkeit, eine bessere Übersetzung einzugeben und damit die Qualität zu steigern.

SYSTRAN BOX – Eher eine Werbeverlockung als ein ernsthafter Übersetzer. Übersetzungsqualität auf dem ersten Blick dennoch zufriedenstellend.

Yahoo! Babel fish – erinnert von der Usability stark an den Übersetzer von Google. Allerdings für höchstens 150 Wörter ausgelegt. Übersetzungsqualität mäßig.

FreeTranslation – Nettes Layout, Umlaute und Sonderzeichen möglich. Übersetzungsqualität lässt allerdings sehr zu wünschen übrig. Ziel der Seite ist es offenbar, den User zu einer professionellen Übersetzung zu lotsen.

PROMT Translator – Design und Bedienung ansprechend. Übersetzungsqualität mehr schlecht als recht. Dient wohl auch vor allem als Werbung für kostenpflichtige Produkte.

Der Test zeigt, dass die Konkurrenz nicht schläft und bereits unzählige Programme Googles Übersetzertool überholen möchten. Allerdings ist der Google ‚Übersetzer‘ immer noch und wohl auch zurecht zumindest in Deutschland die Anlaufstelle Nummer Eins bei maschinellen Übersetzungen. Bei den Konkurrenten besteht nicht selten Nachholbedarf.

In ihrer Ausgabe 10/2008 testete die Computerbild sechs Übersetzungsprogramme. Das erschreckende Ergebnis vorweg: alle getesteten Programme konnten den Testanforderungen keinesfalls standhalten und wurden allesamt dementsprechend mit der Note „mangelhaft“ beurteilt.

Dabei besteht die Aufgabe von Übersetzungssoftware in der Regel „nur“ darin, einen beliebigen Text von einer Sprache in eine andere zu übertragen. Das überraschende Resultat zeigt jedoch, dass das offensichtlich maschinell nicht ohne weiteres möglich ist, obwohl die Hersteller solcher Programme nicht selten das sprichwörtliche Blaue vom Himmel versprechen.

Am ehesten konnte noch das Programm PROMT Office 8.0 „überzeugen“ und das auch nur wegen vergleichbar „guter“ Qualität der Übersetzung von Deutsch nach Englisch und einiger nützlicher Applikationen.

FAZIT: Dieser Test weist erneut auf die unbefriedigenden Fähigkeiten maschineller Übersetzungen hin und zeigt, wie unverzichtbar der Mensch als Übersetzer ist. Des Weiteren ist anzumerken, dass der Translator von Google ähnliche Resultate wie die getesteten Übersetzungsprogramme liefern kann, im Vergleich zur bis zu 50 € teuren Kaufsoftware jedoch völlig kostenlos ist.

[Quelle: Computerbild, via http://news.idealo.de/news/16559-computerbild-uebersetzungsprogramme-test-mangelhaft.html ]

Nach Angaben des Zeitungsverlegers Salah Kajam sitzt ein sudanesischer Journalist seit etwa zwei Wochen in Einzelhaft, weil er im Rahmen einer Pressekonferenz in Darfur die Worte einer Flüchtlingsfrau aus der Krisenregion ins Arabische übersetzt hat.

Kajam, der in seiner Zeitung „Freedom Bells“ über diesen Missstand berichten wollte, bekam am Vorabend der Veröffentlichung Besuch von Sicherheitskräften, die die Publikation des Blattes am Folgetag verhinderten.

Mit der Verhaftung des 35-jährigen Nurredin Braima verfolgt die Regierung in Khartum gezielt die Absicht, die Verbreitung von Informationen aus der Krisenregion zu unterbinden. „Braimas einziges Verberechen ist, die Worte einer Frau zu übersetzen, deren einziges Verbrechen es war, kein Arabisch zu können“, so der Verleger Kajam am vergangenen Samstag.

[Quelle: derStandard.at]

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Möchte man die Preise verschiedener Übersetzungsdienstleister miteinander vergleichen, fällt dies oftmals nicht besonders leicht, da es mehrere Berechnungsmethoden gibt. Ein Anbieter berechnet die Kosten pro Normzeile, während ein anderer pro übersetztes Wort abrechnet.

Um dennoch einen klaren und unverschleierten Eindruck von den zu erwartenden Kosten zu bekommen, findet man auf der Seite amtrad.it einen Konverter, der Wortpreise in Zeichenpreise (mit oder ohne Leerzeichen) und umgekehrt berechnen kann und damit den Vergleich verschiedener Anbieter vereinfacht.

Des Weiteren bietet der Übersetzungsservice die Möglichkeit, gängige Währungen umzurechnen, was zusätzlich den Umgang mit internationalen Übersetzern erheblich erleichtert.

[via http://sahnehaeubchen.twoday.net/stories/5109768/ ]