Translations/Übersetzung und Übersetzungsservice

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logoUnter dem Namen GITA (Global Internet  Translators Association e.V.) ist im Februar dieses Jahres der erste Verband ins Leben gerufen worden, der sich gezielt für jene Gruppe der Übersetzer einsetzt, die über neue Medien wie dem Internet arbeiten.

Ziel GITAs ist es, für die steigende Zahl der Internetübersetzer mittels Forschung und Lehre, PR etc. als meinungsvertretendes Institut aufzutreten.

Die Mitgliedschaft ist für Übersetzer zunächst kostenlos. Der Mitgliedschaftsantrag sowie weitere Informationen sind auf der zweisprachigen Webseite von GITA zu finden.

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Wer oft reist und es satt hat, ständig das Wörterbuch zu wälzen oder jedes einzelne Wort in den Sprachcomputer einzutippen, dem helfen Programme wie das etwas ältere „Shoot &  Translate“ und das recht neue „FotoTranslate“ fürs Handy. Das besondere dieser Übersetzerprogramme ist die Bedienung, denn der Benutzer fotografiert mit seiner Handykamera das gesuchte Wort ab und schon spuckt die Applikation die gwünschte Übersetzung aus.

Beide Programme bedienen sich der OCR-Technik (Optical Character Recognition; optische Zeichenerkennung), welche Text aus Bilddateien ausliest. „Shoot & Translate“  aus dem Hause Linguatec ist bereits seit letztem Jahr erhältlich. Empfohlen wird ein Handy mit einer Kameraauflösung von mindestens 1,9 Megapixeln. Jedes der 6 Sprachpaare kostet 49 EUR. Vorausgesetzt wird eine Internetverbindung. Da man dieses Programm wohl vornehmlich im Ausland nutzt, muss man damit rechnen, dass durch die Internetverbindung weitere Kosten auf einen zukommen. Ein weiteres Feature von „Shoot & Translate“ ist eine Vorlesefunktion.

„FotoTranslate“ vom OCR-Marktführer ABBYY wurde Anfang dieses Jahres auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und befindet sich derzeit noch in der Alpha Version. Im Gegensatz zu „Shoot & Translate“ benötigt „FotoTranslate“ im laufenden Betrieb keine Internetverbindung. Mit dem Preis zwischen 10 und 20 EUR ist das Programm zudem günstiger als „Shoot & Translate“. Vorausgesetzt wird allerdings eine Handykamera mit einer Auflösung von mindestens 3 Megapixeln. Derzeit können deutsche, französische, italienische, spanische und russische (kyrillische Schrift) Wörter ins Englische und englische Vokabeln ins Spanische übersetzt werden. Wann auch Wörter ins Deutsche übersetzt werden können, ist noch unklar.

Mehr Informationen und Bezugsquellen:
Shoot & Translate
FotoTranslate

Neben den klassischen Übersetzungsbüros findet man im Netz auch immer häufiger kostenlose Übersetzungsmaschinen. Die Bekannteste ist zweifelsohne das Tool „Übersetzer“ des Internetriesen Google – wie sollte es auch anders sein. Die Nachahmer wollen Googles Spitzenplatz streitig machen und sorgen für reichlich Wettbewerb auf diesem Segment. Doch auch, wenn die maschinelle Übersetzung stetig verbessert wird, so ist dennoch nicht zu erwarten, dass diese in naher Zukunft auch nur annähernd die physischen Übersetzer ersetzen können. Trotzdem sind diese Tools sehr beliebt, da damit auch schwierige Texte und Websites wenigstens im Groben verstanden werden können und vor allem kostenlos sind.

Einige Anbieter sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden:

Google ‚Übersetzer‘ – Der Vorreiter auf dem Gebiet der maschinellen Übersetzung. Die Bedienung ist einfach und unkompliziert. Bietet außerdem die Möglichkeit, eine bessere Übersetzung einzugeben und damit die Qualität zu steigern.

SYSTRAN BOX – Eher eine Werbeverlockung als ein ernsthafter Übersetzer. Übersetzungsqualität auf dem ersten Blick dennoch zufriedenstellend.

Yahoo! Babel fish – erinnert von der Usability stark an den Übersetzer von Google. Allerdings für höchstens 150 Wörter ausgelegt. Übersetzungsqualität mäßig.

FreeTranslation – Nettes Layout, Umlaute und Sonderzeichen möglich. Übersetzungsqualität lässt allerdings sehr zu wünschen übrig. Ziel der Seite ist es offenbar, den User zu einer professionellen Übersetzung zu lotsen.

PROMT Translator – Design und Bedienung ansprechend. Übersetzungsqualität mehr schlecht als recht. Dient wohl auch vor allem als Werbung für kostenpflichtige Produkte.

Der Test zeigt, dass die Konkurrenz nicht schläft und bereits unzählige Programme Googles Übersetzertool überholen möchten. Allerdings ist der Google ‚Übersetzer‘ immer noch und wohl auch zurecht zumindest in Deutschland die Anlaufstelle Nummer Eins bei maschinellen Übersetzungen. Bei den Konkurrenten besteht nicht selten Nachholbedarf.

Mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland sprechen Türkisch. Damit ist diese Sprache nach Deutsch die häufigste in Deutschland. Dennoch bieten die gängigsten deutschsprachigen Wörterbücher wie LEO oder PONS keine Deutsch-Türkisch Kombination an. Das kann allerdings nicht auf die Komplexität der Sprache zurückgeführt werden, denn bei LEO beispielsweise können auch Chinesisch-Deutsch Übersetzungen erfragt werden.

Dass das aber auch anders geht, zeigen folgende Online-Wörterbücher, die sich auf die Kombination von Türkisch und Deutsch spezialisiert haben:

myDictionary.de – sehr benutzerfreundliches und aufgeräumtes Design mit nach eigenen Angaben über 240.000 Einträgen.

Deutsch-Tuerkisch.net – recht übersichtlich, aber mit nützlichen Links für türkischstämmige User. Mit rund 43.000 Einträgen eher geringer Wortschatz.

c’dict dictionaryportal – übersichtliches Design mit viel Werbung und verzeihbaren Rechtschreibfehlern. Dafür umfangreiche Grammatik- und Ausspracheinformationen. Keine Angaben über den Wortschatz.

QUICKDICT.DE – Freies Wörterbuch für Türkisch und andere gängige Sprachen. Keine Unterstützung für türkische Sonderzeichen. Keine Angaben über den Umfang des Wortschatzes.

pauker.at – sehr einfach aufgebaut. Es besteht die Möglichkeit, im Chat Sprachkundige um Rat zu bitten. Auch hier wurden keine Angaben über den Umfang des Wortschatzes gemacht.

Fazit: Das Ergebnis zeigt, dass man im Netz durchaus vernünftige Wörterbücher für die Sprachkombination Türkisch-Deutsch finden kann. Für die „Großen“ wie PONS oder LEO besteht aber Nachholbedarf für die türkische Sprache.