Translations/Übersetzung und Übersetzungsservice

Neben dem „Quicktionary 2 Premium“ (siehe Test) werden von Hexaglot, dem deutschen Vertrieb des Marktführers Wizcom, noch alternative Übersetzungsstifte verkauft:

Quicktionary TS F / Quicktionary TS E

Der in zwei Ausführungen erhältliche „Quicktionary TS“ enthält im Gegensatz zum bereits getesteten „Quicktionary 2 Premium“ einen entscheidenden Vorteil. So verfügt dieser über einen Touch-Screen (siehe Bild), auf dem man mittels eines Bedienungsstifts einfach und vor allem schnell nicht erkannte Wörter eintippen kann. Der Nachteil liegt ganz klar im Umfang der Wörterbücher. Der Kunde hat nicht die Möglichkeit, die Sprachen Französisch (F) und Spanisch (E) in einem Gerät zu erwerben, sondern muss sich zwischen diesen entscheiden oder aber beide Geräte erwerben. Wenigstens Englisch beherrschen beide Ausführungen. Auch ein Download zusätzlicher Sprachen ist laut Herstellerangaben nicht möglich.

Hexaglot Quicktionary TS

Hexaglot Quicktionary TS

Quicktionary 2

Ganz im Gegensatz zu den „Quicktionary TS“ Ausführungen beherrscht der „Quicktionary 2“ ebenso wie die Premium-Version die Übersetzung von Deutsch nach Englisch, Französisch und Spanisch und umgekehrt. Wer also auf Sprachen wie Ungarisch, Slowenisch oder Koreanisch verzichten kann, für den ist dieser Stift eine echte Alternative zum Premiumgerät, da dieser mit 169,90 € exakt 30 € günstiger ist.

Quicktionary 2

Hexaglot Quicktionary 2

Fazit: Obwohl der „Quicktionary TS E/F“ nur jeweils die Übersetzung von Deutsch in zwei Sprachen beherrscht, so kann dieser doch erheblich mit der sehr guten Eingabemethode unbekannter Wörter per Touchscreen punkten, was den beiden Quicktionary 2 Produkten fehlt. Hier ist die Eingabe sehr zeitaufwendig und unbequem. Es ist fragwürdig, warum Wizcom beziehungsweise Hexaglot nicht die Stärken beider Stifte miteinander vereint und ein „wirkliches“ Premiumprodukt auf den Markt bringt.

[Quelle: http://www.hexaglot.com/%5D

Weitere Informationen:
Übersetzungsstift ‚Hexaglot Quicktionary 2 Premium‘ im Test
Elektronischer Taschenübersetzer gratis

Mit Fernsehwerbung assoziert man in aller Regel zunächst Langeweile. Dass das aber auch anders geht, beweist Berlitz. Fast schon legendär ist der folgende Werbespot, in dem Berlitz auf höchst wirksame Weise für sein Sprachprogramm wirbt. Das Video zeigt einen jungen Funker bei der Küstenwache, der kurz nach seiner Einweisung bereits den ersten Notruf beantworten muss, jedoch nicht mit dem besten englischen Wortschatz ausgestattet zu sein scheint.

Besser kann man Werbung kaum machen. Man wird unterhalten und die Botschaft ist eindeutig. Lob an die Macher!

In ihrer Ausgabe 10/2008 testete die Computerbild sechs Übersetzungsprogramme. Das erschreckende Ergebnis vorweg: alle getesteten Programme konnten den Testanforderungen keinesfalls standhalten und wurden allesamt dementsprechend mit der Note „mangelhaft“ beurteilt.

Dabei besteht die Aufgabe von Übersetzungssoftware in der Regel „nur“ darin, einen beliebigen Text von einer Sprache in eine andere zu übertragen. Das überraschende Resultat zeigt jedoch, dass das offensichtlich maschinell nicht ohne weiteres möglich ist, obwohl die Hersteller solcher Programme nicht selten das sprichwörtliche Blaue vom Himmel versprechen.

Am ehesten konnte noch das Programm PROMT Office 8.0 „überzeugen“ und das auch nur wegen vergleichbar „guter“ Qualität der Übersetzung von Deutsch nach Englisch und einiger nützlicher Applikationen.

FAZIT: Dieser Test weist erneut auf die unbefriedigenden Fähigkeiten maschineller Übersetzungen hin und zeigt, wie unverzichtbar der Mensch als Übersetzer ist. Des Weiteren ist anzumerken, dass der Translator von Google ähnliche Resultate wie die getesteten Übersetzungsprogramme liefern kann, im Vergleich zur bis zu 50 € teuren Kaufsoftware jedoch völlig kostenlos ist.

[Quelle: Computerbild, via http://news.idealo.de/news/16559-computerbild-uebersetzungsprogramme-test-mangelhaft.html ]

Nach Angaben des Zeitungsverlegers Salah Kajam sitzt ein sudanesischer Journalist seit etwa zwei Wochen in Einzelhaft, weil er im Rahmen einer Pressekonferenz in Darfur die Worte einer Flüchtlingsfrau aus der Krisenregion ins Arabische übersetzt hat.

Kajam, der in seiner Zeitung „Freedom Bells“ über diesen Missstand berichten wollte, bekam am Vorabend der Veröffentlichung Besuch von Sicherheitskräften, die die Publikation des Blattes am Folgetag verhinderten.

Mit der Verhaftung des 35-jährigen Nurredin Braima verfolgt die Regierung in Khartum gezielt die Absicht, die Verbreitung von Informationen aus der Krisenregion zu unterbinden. „Braimas einziges Verberechen ist, die Worte einer Frau zu übersetzen, deren einziges Verbrechen es war, kein Arabisch zu können“, so der Verleger Kajam am vergangenen Samstag.

[Quelle: derStandard.at]

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Möchte man die Preise verschiedener Übersetzungsdienstleister miteinander vergleichen, fällt dies oftmals nicht besonders leicht, da es mehrere Berechnungsmethoden gibt. Ein Anbieter berechnet die Kosten pro Normzeile, während ein anderer pro übersetztes Wort abrechnet.

Um dennoch einen klaren und unverschleierten Eindruck von den zu erwartenden Kosten zu bekommen, findet man auf der Seite amtrad.it einen Konverter, der Wortpreise in Zeichenpreise (mit oder ohne Leerzeichen) und umgekehrt berechnen kann und damit den Vergleich verschiedener Anbieter vereinfacht.

Des Weiteren bietet der Übersetzungsservice die Möglichkeit, gängige Währungen umzurechnen, was zusätzlich den Umgang mit internationalen Übersetzern erheblich erleichtert.

[via http://sahnehaeubchen.twoday.net/stories/5109768/ ]

Der „Gesamtverband Moderne Fremdsprachen“ lädt am Freitag, den 24. Oktober sowie am Samstag, den 25. Oktober zur Tagung für bayerische Fremdsprachenlehrer jeder Schulart in die Universität Regensburg.

Zahlreiche namhafte Referenten klären in knapp 60 Einzelveranstaltungen Fachfragen zu den gängigen Schulfremdsprachen. Die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Europäischen Referenzrahmens bildet den Schwerpunkt der Tagung. Ein Forum zur Neugestaltung des Studiums mit Bachelor- und Masterabschlüssen rundet das Programm ab.

Obwohl die Referenten und Organisatoren ehrenamtlich arbeiten, ist eine Teilnahmegebühr zur Kostendeckung zu entrichten (Verbandsmitglieder 15€, Nicht-Mitglieder 25€, Studenten und Referendare 10€). Der am Tagungsbüro erhaltene Eintrittsausweis berechtigt zum Besuch aller Veranstaltungen an beiden Tagen.

[Nähere Informationen: http://gmf.cc/wp/2008/regensburg2008/ ]

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Seit jeher bringt man mit der Übersetzung der Bibel vor allem ein Namen in Verbindung: Martin Luther. Dieser übertrug auf der Wartburg um 1520 zunächst in nur elf Wochen das Neue Testament ins Deutsche. Später ergänzte er das Alte Testament und galt daher als der Erste, der die Bibel dem einfachen Volk verständlich machte.

Allerdings hat offensichtlich bereits im Jahr 1320 – also 200 Jahre vor der Fassung Luthers – ein Österreicher die Bibel für den häuslichen Gebrauch übersetzt. Das ergab die Untersuchung von Handschriften an der Universität Augsburg. Der unbekannte Laie habe nicht nur große Teile der Bibel übersetzt, sondern diese auch glossiert und kommentiert. In eigenen Schriften verteidigt er seine Arbeit und greift neben Ketzer auch Juden scharf an.

Diese Übersetzung sei „eine, wenn nicht die zentrale Etappe der deutschen Bibel vor Luther“, so der Ordinarius für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters Prof. Dr. Freimut Löser.

Offensichtlich hatte der namenlose Übersetzer einige namhafte Geldgeber, die seine Arbeit finanzierten und ihn schützten, denn es entsprach der damaligen Frömmigkeit, die Bibel nur in Teilen und nicht als Ganzes zu sehen und zu verbreiten.

Im kommenden Jahr möchten die Augsburger Germanisten ihre Untersuchungsergebnisse publizieren.

[Quelle: http://www.netzeitung.de ]

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